Medienmitteilung: 17. Nationalpark Bike-Marathon in verkürzter Form

Medienmitteilung und Rennbericht
Scuol - Nationalparkregion, 25. August 2018

Nationalpark Bike-Marathon 2018: Das beste daraus gemacht

Positive Bilanz trotz gekürzter Strecken am grössten Mountainbike-Rennen der Schweiz.

Aufgrund der schlechten Wetterlage konnte der 17. Nationalpark Bike-Marathon bloss in reduzierter Form gestartet werden. Drei von vier Strecken des etablierten Mountainbikerennens rund um den Schweizerischen Nationalpark fielen den Prognosen zum Opfer. Dennoch starteten 1371 Bikerinnen und Biker am 25. August in S-chanf und liessen sich die Freude am Grossanlass nicht nehmen. Auch die erste Bilanz des Organisationskomitees fällt positiv aus. 

Der 17. Nationalpark Bike-Marathon geht als ganz besonderer in die Geschichte ein. Wetterbedingt mussten die Veranstalter im Vorfeld des Rennens entscheiden, die Strecken massiv zu kürzen und die Startorte Scuol, Fuldera und Livigno aufzuheben. So absolvierten für einmal alle Teilnehmenden sämtlicher Kategorien die selbe Strecke, von S-chanf nach Scuol. Die Rangierung fand dennoch in den angemeldeten Kategorien statt, sodass sich jeder mit seinen Mitstreitern messen konnte. Am schnellsten fuhr der Deutsche Simon Stiebjahn vom Team Bulls die Strecke. Er absolvierte die 47 Kilometer und 1051 Höhenmeter in 1:22,14 Stunden und gewann damit ganz knapp vor Marc Stutzmann aus Rüfenacht (+ 0,7 Sekunden) und  Mattia Longa aus dem italienischen Livigno (+1,6 Sekunden). Bei den Frauen holte sich Esther Süss aus Küttigen ihren vierten Sieg am Nationalpark Bike-Marathon. Mit einer Zeit von 1:33,50 gewann sie deutlich vor der deutschen Janine Schneider (+1.52 Minuten Rückstand) und Andrea Ming aus Neerach (4,02 Minuten). Sämtliche Resultate und Bilder vom Anlass sind unter www.bike.marathon.com aufgeschaltet führt.

Kürzung richtig und nachvollziehbar
Knapp drei Tage vor dem Anlass beschloss das Organisationskomitee anhand der negativen und risikobehafteten Wetterprognose, alle Kategorien nur ab S-chanf starten zu lassen. Dies einerseits, weil Winde, Niederschläge und tiefe Temperaturen in der Höhe zu prekären Verhältnissen geführt hätten und darüber hinaus die Rettung in alpinen Lagen nicht durchgehend gesichert gewesen wäre. Der Entscheid, das Rennen im Dienste der Sicherheit zu kürzen wurde vom breiten Teilnehmerfeld gut aufgenommen und akzeptiert. So lobte zum Beispiel Tagessieger Simon Stiebjahn bei der Preisübergabe die Organisatoren des Anlasses und meinte, dass der Entscheid aus seiner Sicht nachvollziehbar und richtig gewesen sei. Dies könne und sollte auch Profis nicht davon abhalten an diesem Anlass zu starten. "Der Nationalpark Bike-Marathon ist ein grosser und auch im Ausland bekannter Anlass, den man nicht mal einfach so absagt, nur weil er gekürzt werden muss". Mit dieser Haltung war er offenbar nicht allein, denn von den ursprünglich rund 1600 Angemeldeten gingen am Samstagmorgen immerhin noch 1371 Bikerinnen und Biker an den Start. Zudem starteten am Kids-Race vom Vorabend trotz Regen 94 Kinder – so viele wie noch nie. Für die Veranstalter ist dies laut OK-Präsident ein Beleg für den Wert des Nationalpark Bike-Marathons. "Wir sind stolz und überaus dankbar, ein derart loyales Teilnehmerfeld hinter uns zu wissen."

Weitreichende logistische und organisatorische Konsequenzen
Besonders nach den Erfahrungen von 2011 war dieser Entscheid für die Verantwortlichen die einzig richtige Lösung. Damals haben die Wetterfaktoren kurzfristig zum Rennabbruch mit anschliessender Evakuation der Bikerinnen und Biker geführt. Eine Situation, die man heuer vermeiden konnte, wenn auch mit entsprechendem Mehraufwand. OK-Präsident Claudio Duschletta erklärt: "Einen solche Beschluss fällt man nicht leichtfertig, denn er wirft augenblicklich unzählige neue organisatorische und logistische Fragen auf." Dieser Herausforderung musste und wollte sich das Komitee laut ihm jedoch mit voller Überzeugung widmen, um den angemeldeten und topmotivierten Bikerinnen und Bikern dennoch den bestmöglichen Renntag bieten zu können. Gemeinsam mit PostAuto, der Rhätischen Bahn und Kuoni Transporte habe man die logistische Herkulesaufgabe praktisch reibungslos meistern können. "Was unsere Partner und alle beteiligten Voluntaris in den letzten 72 Stunden alles leisteten, verdient grösstes Lob", ist Duschletta beeindruckt. Die vielen zufriedenen Gesichter im Ziel seien letztlich der Verdienst aller engagierten Helfer und Organisationen. Claudio Duschletta: "Die Freude der Teilnehmer ist Entschädigung für alle Strapazen der letzten Tage. Und sie motiviert uns bereits jetzt, auch für nächstes Jahr unser Bestes zu geben, für unsere Bikerinnen und Biker, für die Region und für den grössten Mountainbike-Marathon der Schweiz!" Der 18. Nationalpark Bike Marathon findet in einem Jahr, am 31. August 2019 statt.

Wenn Petrus nicht will.
Wetterbedingt mussten die Strecken am 17. Nationalpark Bike-Marathon gekürzt werden: Die Teilnehmer sämtlicher Kategorien starteten am 25. August 2018 in S-chanf auf die 47 km lange Strecke.
Foto: Martin Platter 

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17. Nationalpark Bike-Marathon Schlechtwetter

Gutes Rennen trotz Wetterpech
Fast 1400 Bikerinnen und Biker gingen am 17. Nationalpark Bike-Marathon an den Start. In den Augen der Verantwortlichen ein Treuebeweis der Teilnehmenden.
Foto: Dominik Täuber 

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Aufstieg zum Munt Baselgia in Zernez

Medienkontakte

Claudio Duschletta
OK-Präsident Nationalpark Bike-Marathon
Tel. +41-79-238 08 94
c.duschletta@bike-marathon.com

Niculin Meyer
Leiter Medien TESSVM
Tel. +41-81-861 88 03
n.meyer@engadin.com

Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
(TESSVM)
CH-7550 Scuol
Tel. +41-81-861 88 00
info@engadin.com
www.engadin.com

Infobox Nationalpark Bike-Marathon & TESSVM

Der Anlass: 
Der Nationalpark Bike-Marathon ist der schönste Bike-Marathon in Europa und steht für DEN Bike-Event in Graubünden. Der Marathon führt einmal rund um den ganzen Schweizerischen Nationalpark und teilweise durch den Italienischen Stelvio-Nationalpark hindurch. Er ist geprägt durch unverwechselbare Landschaften im Grenzgebiet der Schweiz und Italien. Seine Durchführung erfolgte im Jahr 2013 erstmals klimaneutral.

Allgemeine Infos:
Datum: Jeweils am letzten Samstag im August
Samstag, 25. August 2018
Samstag, 31. August 2019

Veranstalter:
Pro Bike-Event, c/o Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG,
Postfach, 7550 Scuol
Web: www.bike-marathon.com
E-Mail: info@bike-marathon.com
Telefon: +41-81-861 88 00

>>Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).<<
Die Firma: DMO TESSVM Die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) ist die touristische Marketing-Organisation für das Unterengadin, Samnaun und Val Müstair. Im Auftrag der Aktionäre fördert die TESSVM primär national sowie international die Nachfrage nach touristischen Angeboten und Leistungen. Vor Ort ist die TESSVM zusammen mit allen Akteuren für die Angebotsentwicklung und Gästebetreuung in fünf politischen Gemeinden mit über zwanzig Ferienorten zuständig. Die Organisation mit Hauptsitz in Scuol lanciert und koordiniert gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern und Leistungsträgern und stellt die Abstimmung mit Graubünden Ferien und Schweiz Tourismus sicher. Das Unternehmen mit einem Budget von ca. CHF 5 Mio. beschäftigt rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, davon drei Praktikanten und vier Lehrlinge. Die Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair steuert mit rund 1,1 Mio. Logiernächten 10 % zum Bündner Logiernächtetotal bei.

Der Inhalt: Exklusivität als Basis für den Erfolg
Jede Menge Natur in Nationalparkqualität, im Jahr 1369 entdeckte Quellen als Ursprung der touristischen Entwicklung in Scuol-Tarasp. Auf diesen natürlichen Werten baut unsere Kultur auf: Die unverwechselbaren Engadiner Feriendörfer mit einheimischen und verwurzelten Menschen, eine Fülle an Traditionen und Brauchtümern, die romanisch geprägte Kultur, einheimische Produkte beleben die Region. Dazu kommen als Attraktionen die Errungenschaften des modernen Tourismus: Eine vielfältige Übernachtungsindustrie, leistungsfähige und hoch gelegene Skigebiete, das einzige zollfreie Einkaufsparadies der Schweiz, Anziehungspunkte wie das Engadin Bad Scuol, das dichte Netz des Öffentlichen Verkehrs als Schlüssel zu den Erlebnissen, bestens unterhaltene und signalisierte Wege im Sommer und im Winter, UNESCO-Biosphäre und UNESCO-Kloster, welche die Geschichte konservieren und lebendig erhalten: Jede Menge Exklusivität, an der sich die touristische Angebotsentwicklung und –kommunikation der DMO orientiert.

Verantwortung übernehemen: Klimaneutralität und CSR
Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer Anspruchsgruppen. Dabei steht die freiwillige Selbstverpflichtung im Zentrum.
Die TESSVM bemüht sich, die klimawirksamen Emissionen zu minimieren. Das Ziel ist, in möglichst vielen Bereichen den CO2 Ausstoss, der direkt oder indirekt durch unsere Arbeit verursacht wird, zu reduzieren. Die unvermeidbaren Emissionen kompensieren wir über die Klimaschutzprojekte von myclimate. Die TESSVM ist "klimaneutral".

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