Medienmitteilung: Rückblick 19. Nationalpark Bike-Marathon auf der Alternativstrecke

Medienmitteilung
Unterengadin - Graubünden - Schweiz, 19. September 2020

Rückblick: 19. Nationalpark Bike-Marathon auf der Alternativstrecke 

Die Schweizer Meister des 19. Nationalpark Bike-Marathon heissen Martin Fanger und Steffi Häberlin. Die aufgrund des Coronavirus vom Organisationskomitee ausgewählte alternative Streckenführung hat den Test bestens bestanden. Der Zielsprint der Herren führte zu einem Sturz des Fahrers Casey South.

Das Organisationskomitee blickt insgesamt auf einen gelungenen Event mit 906 gestarteten Fahrer und Fahrerinnen bei strahlendem Sonnenschein zurück. Gestartet wurde auf drei verschiedenen Strecken, welche so in Zukunft auch bei schlechten Wetterprognosen zum Einsatz kommen werden. Mit 110 Kilometern führte die Alternativstrecke von Scuol nach Zuoz und wieder zurück. Die mittlere Strecke mit 78 Kilometern von Zernez nach Zuoz und dann nach Scuol. Die dritte Strecke wurde auf der altbekannten «Putèr-Strecke» S-chanf – Scuol ausgetragen. OK-Präsident, Claudio Duschletta zieht Bilanz: «Das diesjährige Rennen war in vielerlei Hinsicht ein Novum und somit auch für das ganze OK eine Herausforderung. So war die Alternativstrecke seit 2 Jahren in Planung und kam in diesem Jahr nicht wegen des Wetters, sondern wegen des Coronavirus zum Einsatz. Ein umfassendes Corona-Schutzkonzept ermöglichte den Anlass überhaupt. Dass die Strecke als solche funktioniert, zeigt das heutige Rennen und die guten Rückmeldungen der Teilnehmenden. Der Entscheid, den Bike-Marathon im Jahr 2020 durchzuführen war sicher mutig, im Nachhinein aber auch richtig. Leider kam es im Zielsprint zu einem Sturz von Casey South. Wir wünschen Casey, welcher mit einer Schulterverletzung im Spital liegt, eine gute und rasche Genesung.»

In vier Stunden von Scuol nach Zuoz und wieder zurück
Martin Fanger hat die 110 Kilometer lange Strecke von Scuol bis nach Zuoz und wieder zurück in der Siegeszeit von 4:03.20,0 absolviert. Urs Huber und Lukas Flückiger fuhren je eine Sekunde später über die Ziellinie. Beim Schlusssprint verunfallte der vierte Fahrer des Spitzenfeldes, der 23-jährige Casey South aus Matzingen, indem er spektakulär stürzte. Er wurde mit der Sanität ins Spital Scuol gebracht.

Den Titel «Schweizer Meisterin im Mountainbike-Marathon» holte sich die bisher in der Bikes-Szene unbekannte 22-jährige Steffi Häberlin aus Happerswil. Mit einer Zeit von 4:47.53,5 fuhr sie überraschend mit einem Vorsprung von 3 Minuten auf die Zweitplatzierte Ariane Lüthi und von 5 Minuten auf die Drittplatzierte Irina Lützelschwab auf das Siegespodest. Die Siegerin von 2007, 2008 und 2018 Esther Süss fuhr nach Ramona Forchini auf den 5. Rang. Die einheimische Fahrerin Tinetta Strimer fuhr als beste nicht lizenzierte Teilnehmerin auf den 6. Platz und beendete den Bike-Marathon somit mit einer hervorragenden Leistung.

Kids-Race im gewohnten Rahmen
Am Vorabend des Rennsamstags fand das Kids-Race mit insgesamt 90 Kindern statt. Das Rennen verlief wie gewohnt auf dem Parcours in Gurlaina. Der Olympiasieger und Botschafter der Ferienregion, Nevin Galmarini, besichtigte vorgängig die Strecke mit den Kindern.

Bildmaterial

Die Siegerin Steffi Häberlin oberhalb von Brail.

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Die Gewinnerin und Schweizer Meisterin Steffi Häberlin oberhalb von Brail

Das Podest der Männer beim Nationalpark Bike-Marathon 2020: Martin Fanger, Urs Huber und Lukas Flückiger.

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Das Podest der Frauen am Nationalpark Bike-Marathon 2020: Steffi Häberlin, Ariane Lüthi und Irina Lützelschwab.

Untenstehendes Bild herunterladen. © Martin Platter

Medienkontakte & Absender

Claudio Duschletta
OK-Präsident Nationalpark Bike-Marathon
Tel. +41 79 238 08 94
c.duschletta@bike-marathon.com

Madeleine Papst
Leiterin Medien TESSVM
Tel. +41 81 861 88 15
m.papst@engadin.com

Infobox Nationalpark Bike-Marathon und TESSVM

Der Anlass: 
Der Nationalpark Bike-Marathon ist der schönste Bike-Marathon in Europa und steht für DEN Bike-Event in Graubünden. Der Marathon führte bis 2019 einmal rund um den ganzen Schweizerischen Nationalpark und teilweise durch den Italienischen Stelvio-Nationalpark hindurch. Im 2020 nun wegen Covid-19 zum ersten Mal auf der Alternativstrecke im Engadin. Er ist geprägt durch unverwechselbare Landschaften im Grenzgebiet der Schweiz und Italien. Seine Durchführung erfolgte im Jahr 2013 erstmals klimaneutral.

Veranstalter:
Pro Bike-Event, c/o Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG,
Postfach, 7550 Scuol
Web: bike-marathon.com
E-Mail: info@bike-marathon.com
Telefon: +41 81 861 88 00

Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).
Über die TESSVM
Die TESSVM ist die touristische Marketing-Organisation für das Unterengadin, Samnaun und Val Müstair. Im Auftrag der Aktionäre fördert die TESSVM primär national sowie international die Nachfrage nach touristischen Angeboten und Leistungen. Vor Ort ist die TESSVM zusammen mit allen Akteuren für die Angebotskommunikation und Gästebetreuung in fünf politischen Gemeinden mit über 20 Ferienorten zuständig. Die Organisation mit Hauptsitz in Scuol lanciert und koordiniert gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern und Leistungsträgern und stellt die Abstimmung mit Graubünden Ferien und Schweiz Tourismus sicher. Das Unternehmen mit einem Budget von zirka 5.5 Millionen Schweizer Franken beschäftigt rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, davon zwei Praktikant/-innen und drei Lernende. Die Ferienregion Engadin Samnaun Val Müstair steuert mit rund 1 Million Logiernächten knapp 10 Prozent zum Bündner Logiernächtetotal bei.

Verantwortung übernehmen: CSR und dreidimensionale Nachhaltigkeit
Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung, wobei die freiwillige Selbstverpflichtung im Zentrum steht. Dabei handelt die TESSVM nach dem Prinzip der dreidimensionalen Nachhaltigkeit: Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Die TESSVM ist “klimaneutral”, indem sie bemüht ist, ihren Ausstoss an CO2-Emissionen zu reduzieren und die unvermeidbaren Emissionen über Klimaschutzprojekte von myclimate kompensiert. Die Einkäufe werden möglichst in der Region getätigt und Aufträge an lokale Partner vergeben. Im Unternehmen selbst fördert die TESSVM den Nachwuchs mit Lehrstellen und Praktika.

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