Medienmitteilung: Wetterbedingte Streckenkürzungen am Bike-Marathon.

Medienmitteilung zu wesentlichen Änderungen
Scuol - Nationalparkregion, 22. August 2018

Drei von vier Strecken fallen der Wetterprognose zum Opfer

Am diesjährigen Nationalpark Bike-Marathon starten sämtliche Kategorien ab S-chanf

Das Organisationskomitee sieht sich aufgrund der schlechten Wetterprognosen gezwungen, die Streckenführung am 17. Nationalpark Bike-Marathon drastisch anzupassen. Wind, Kälte und Regen machen die Passübergänge für das Rennen zu gefährlich, sodass am 25. August sämtliche Bikerinnen und Biker in S-chanf starten müssen.

Knapp drei Tage vor dem Anlass hat das Organisationskomitee an seiner Eventualplanungssitzung die negative und risikobehaftete Wetterprognose für den 17. Nationalpark Bike-Marathon analysiert und einschneidende Massnahmen beschliessen müssen: Am 25. August starten die Teilnehmer sämtlicher Strecken und Kategorien auf der 47 Kilometer-Strecke. Die Startorte Scuol, Fuldera und Livigno werden aufgehoben und nach S-chanf verlegt. Die zu erwartenden Winde, Niederschläge und tiefen Temperaturen zwingen die Verantwortlichen zu diesem gravierenden Entschluss. Mit Blick auf die Sicherheit aller Teilnehmenden sowie auch der Voluntaris habe das OK laut Präsident Claudio Duschletta leider keine andere Wahl: "Wir sagen das Rennen damit nicht ab, aber wir müssen auf eine einschneidende Alternative ausweichen." Eine Entscheidung, die das ganze OK nur schweren Herzens fiel. "Wir können verstehen, dass wir damit unzählige überaus motivierte Bikerinnen und Biker enttäuschen müssen. Ihre Gesundheit liegt uns allerdings mehr am Herzen, als alles andere."

Zu wichtig die Faktoren, zu schlecht die Vorhersagen, zu gross die Gefahr
Die Organisatoren des Nationalpark Bike-Marathons haben für die Wettervorhersagen eigens zwei Meteorologen von separaten Diensten beauftragt, Detailprognosen für das ganze Gebiet sowie für die neuralgischen Punkte zu errechnen. Aus diesen geht einstimmig die Warnung vor Niederschlägen, teils sehr niedrigen Temperaturen und konstantem Nordostwind hervor. Diese Faktoren haben in vergleichbarer Weise vor sieben Jahren zum Rennabbruch auf sämtlichen Strecken mit anschliessender Evakuation der Bikerinnen und Biker geführt. Dieser Situation will sich niemand bewusst ein zweites Mal aussetzen. "Wenn die Wetterprognosen stimmen - wovon wir ausgehen müssen - wäre die Sicherheit am Samstag auf alpinen Teilen der Strecke wie auch für die Voluntaris nicht gewährleistet. Der prognostizierte Nebel verunmöglicht zudem Rettungsflüge in alpinen Lagen - was wir jedoch jederzeit gewährleisten müssen. Nach den Erfahrungen von 2011 ist dies leider der einzige richtige Entschluss" so der OK-Präsident.

Neue Ausgangslage, Herausforderung angenommen
Im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten starten in diesem Jahr alle Kategorien aller gemeldeten Strecken heuer folglich erst in S-chanf. Diese Programmänderung bringt zahlreiche organisatorische, logistische und kommunikative Herausforderungen mit sich, zumal sie weniger als 72 Stunden vor dem Start passiert. "Wir nehmen diese Aufgabe jedoch entschlossen an und geben gemeinsam mit allen Voluntaris, Partnern und Institutionen unser Bestes, um den Teilnehmern am Samstag trotz allem einen grossartigen Renntag zu ermöglichen" führt Duschletta aus. Die nötigen Massnahmen bei den Transporten, in der Planung wie auch bei den Helfereinteilungen liefen bereits auf Hochtouren. Wichtig sei jetzt laut Duschletta aber vor allem die Information der Teilnehmer. "Schliesslich teilen wir alle gemeldeten Teilnehmer ohne Unkosten auf den Startort in S-chanf um. Die Kategorien erhalten wir dennoch bei und starten diese gestaffelt in S-chanf. Die nötigen Informationen dazu schalten wir ab sofort laufend auf www.bike-marathon.com auf." 

Bildmaterial

Warm anziehen am Samstag
Wenn die Wetterprognosen zutreffen, erwarten die Biker am 25. August widrige Bedingungen. Im Bild die 10. Austragung des Nationalpark Bike-Marathon von 2011.
​© Andy Mettler
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Matsch und Kaelte am NBM 2011

Risikofaktor Wetter
Der 10. Nationalpark Bike-Marathon von 2011 musste nach Rennstart witterungsbedingt komplett abgebrochen werden. ​© Martin Plattner
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Regen am NBM 2011.jpg

Inhaltliche Weiterentwicklung findet trotzdem statt.
Der Familienfokus am Bike-Marathon wächst. Im Bild: Die erstmalige Durchführung des Kids-Race von letztem Jahr mit Nevin Galmarini als Coach.
© Dominik Täuber
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Medienkontakte

Claudio Duschletta
OK-Präsident Nationalpark Bike-Marathon
Tel. +41-79-238 08 94
c.duschletta@bike-marathon.com

Niculin Meyer
Leiter Medien TESSVM
Tel. +41-81-861 88 03
n.meyer@engadin.com

Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG
(TESSVM)
CH-7550 Scuol
Tel. +41-81-861 88 00
info@engadin.com
www.engadin.com

Infobox Nationalpark Bike-Marathon & TESSVM

Der Anlass: 
Der Nationalpark Bike-Marathon ist der schönste Bike-Marathon in Europa und steht für DEN Bike-Event in Graubünden. Der Marathon führt einmal rund um den ganzen Schweizerischen Nationalpark und teilweise durch den Italienischen Stelvio-Nationalpark hindurch. Er ist geprägt durch unverwechselbare Landschaften im Grenzgebiet der Schweiz und Italien. Seine Durchführung erfolgte im Jahr 2013 erstmals klimaneutral.

Allgemeine Infos:
Datum: Jeweils am letzten Samstag im August
Samstag, 25. August 2018
Samstag, 31. August 2019

Veranstalter:
Pro Bike-Event, c/o Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG,
Postfach, 7550 Scuol
Web: www.bike-marathon.com
E-Mail: info@bike-marathon.com
Telefon: +41-81-861 88 00

>>Dies ist eine offizielle Medienmitteilung der Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM).<<
Die Firma: DMO TESSVM Die Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG (TESSVM) ist die touristische Marketing-Organisation für das Unterengadin, Samnaun und Val Müstair. Im Auftrag der Aktionäre fördert die TESSVM primär national sowie international die Nachfrage nach touristischen Angeboten und Leistungen. Vor Ort ist die TESSVM zusammen mit allen Akteuren für die Angebotsentwicklung und Gästebetreuung in fünf politischen Gemeinden mit über zwanzig Ferienorten zuständig. Die Organisation mit Hauptsitz in Scuol lanciert und koordiniert gemeinsame Projekte mit regionalen Partnern und Leistungsträgern und stellt die Abstimmung mit Graubünden Ferien und Schweiz Tourismus sicher. Das Unternehmen mit einem Budget von ca. CHF 5 Mio. beschäftigt rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, davon drei Praktikanten und vier Lehrlinge. Die Ferienregion Scuol Samnaun Val Müstair steuert mit rund 1,1 Mio. Logiernächten 10 % zum Bündner Logiernächtetotal bei.

Der Inhalt: Exklusivität als Basis für den Erfolg
Jede Menge Natur in Nationalparkqualität, im Jahr 1369 entdeckte Quellen als Ursprung der touristischen Entwicklung in Scuol-Tarasp. Auf diesen natürlichen Werten baut unsere Kultur auf: Die unverwechselbaren Engadiner Feriendörfer mit einheimischen und verwurzelten Menschen, eine Fülle an Traditionen und Brauchtümern, die romanisch geprägte Kultur, einheimische Produkte beleben die Region. Dazu kommen als Attraktionen die Errungenschaften des modernen Tourismus: Eine vielfältige Übernachtungsindustrie, leistungsfähige und hoch gelegene Skigebiete, das einzige zollfreie Einkaufsparadies der Schweiz, Anziehungspunkte wie das Engadin Bad Scuol, das dichte Netz des Öffentlichen Verkehrs als Schlüssel zu den Erlebnissen, bestens unterhaltene und signalisierte Wege im Sommer und im Winter, UNESCO-Biosphäre und UNESCO-Kloster, welche die Geschichte konservieren und lebendig erhalten: Jede Menge Exklusivität, an der sich die touristische Angebotsentwicklung und –kommunikation der DMO orientiert.

Verantwortung übernehemen: Klimaneutralität und CSR
Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer Anspruchsgruppen. Dabei steht die freiwillige Selbstverpflichtung im Zentrum.
Die TESSVM bemüht sich, die klimawirksamen Emissionen zu minimieren. Das Ziel ist, in möglichst vielen Bereichen den CO2 Ausstoss, der direkt oder indirekt durch unsere Arbeit verursacht wird, zu reduzieren. Die unvermeidbaren Emissionen kompensieren wir über die Klimaschutzprojekte von myclimate. Die TESSVM ist "klimaneutral".

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